
Ring
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Gliederarmband-Ring vergoldet
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Ring Honorine – 9 Karat
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Verschlungener Ring, vergoldet
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Offener Ring Wundertätige Medaille in Gold – 18 Karat
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Offener Ring Zehner-Kreuz in Gold – 18 Karat
Feiner oder massiver Ring: der Stil steht an erster Stelle
Ein Ring wird zunächst nach der Größe des Rings gewählt, wie er an der Hand aussieht, nicht nach der Anzahl der Karat im Geschäft. Bei schlanken Fingern wirkt ein massiver Ring erdrückend und bricht die Handlinie – besser ist ein feiner Reif oder eine diskrete Fassung, die den Finger optisch verlängert. Bei breiteren Fingern ist das Gegenteil selten der Fall: Ein zu dünner Ring verschwindet, während ein Ring mittlerer Breite, der das Gelenk auf Höhe des Mittelfingers frei lässt, ein ausgewogenes Erscheinungsbild ergibt. Ein Ring wird selten dauerhaft allein getragen: am Ende passt er zu einem Armband, einer Halskette oder Ohrringen, daher wird die Materialwahl auch nach den bereits vorhandenen Schmuckstücken der Person bestimmt.
Das Feingehalt bestimmt Farbe, Haltbarkeit und Gramm-Preis
Die Farbe eines Rings stammt fast immer vom Material selbst, nicht von einer Oberflächenbehandlung. 18er Gold entspricht einem Feingehalt von 750/1000: 75 % reines Gold, der Rest aus Kupfer-, Silber- oder Palladiumlegierung je nach gewünschtem Farbton (Gelb, Weiß, Rosé). 9er Gold mit 375/1000 enthält weniger reines Gold und ist günstiger pro Gramm, behält aber die Farbe im Laufe der Zeit weniger gut. Sterlingsilber 925 (92,5 % reines Silber) bleibt die robusteste Wahl für ein kleineres Budget. 18er vergoldetes Gold mit drei Mikron Schichtdicke nutzt sich durch wiederholte Reibung eines täglich getragenen Rings ab, anders als Vermeil, das rechtlich mindestens fünf Mikron 750er Gold auf 925er Silber erfordert und deutlich besser für den täglichen Gebrauch geeignet ist.
Verlobungsring oder Ehering: zwei Objekte, zwei Momente
Der Ehering wird üblicherweise als klassischer Reif gewählt, glatt oder mit Diamanten besetzt je nach Budget, aus 18er Gold, Platin oder Silber für einen günstigeren Preis. Seine Funktion ist es, täglich getragen zu werden, ohne an Kleidung zu hängen oder manuelle Arbeit zu behindern: daher schlichte Linien und eine Fassung, die nicht zu weit über die Hand hinausragt. Der Verlobungsring zeichnet sich durch einen zentralen Stein aus: ein Solitär-Diamant bleibt die häufigste Wahl, aber ein farbiger Stein (Saphir, Amethyst) ermöglicht ein anderes Budget, während er dennoch auffällig wirkt. Die beiden Ringe werden nicht unbedingt zur gleichen Zeit am gleichen Finger getragen: der Verlobungsring kommt vor dem Ehering, und viele Frauen tragen sie nach der Hochzeit übereinander.
Seine Ringgröße finden, ohne sich fortzubewegen
Die französische Ringgröße entspricht dem Fingerdurchmesser in Millimetern, nicht einer willkürlichen Nummer. Um sie zu messen, wird ein flexibles Maßband (oder ein Papierstreifen) auf Höhe des Gelenks um den Finger gelegt und ergibt eine Länge in Zentimetern: 5,1 cm Fingerdurchmesser entspricht 51 mm, also Größe 51. Die Messung sollte am Ende des Tages vorgenommen werden, wenn die Finger leicht geschwollen sind, um einen zu engen Ring im Sommer zu vermeiden. Liegt man zwischen zwei Größen, sollte man bei einem breiten Ring (Siegelring, massiver Reif) aufrunden und bei einem dünnen Ring, der leichter verrutscht, abrunden.
An welchen Finger den Ring tragen
Die westliche Tradition reserviert die linke Ringfinger für den Verlobungsring und dann für den Ehering nach der Trauung: dieser Finger ist durch eine Vene mit dem Herzen verbunden, die die Römer bereits vena amoris nannten. Der rechte Ringfinger trägt später den Ehering in einigen Ländern Osteuropas und Mitteleuropas, wo der Brauch linke und rechte Hand anders regelt als in Frankreich. Die anderen Finger werden frei getragen, ohne festes Regelwerk: Zeige- und Mittelfinger für auffällige Ringe, der Daumen für einen breiten Reif. Der kleine Finger ist der am wenigsten täglich getragene Finger, aber historisch der des Siegelrings, der vor dem Aufkommen der modernen Unterschrift zur Besiegelung eines offiziellen Dokuments verwendet wurde.
- Linker Ringfinger: Verlobungsring, dann Ehering in Frankreich
- Rechter Ringfinger: Ehering in mehreren osteuropäischen Ländern
- Kleiner Finger: traditionelle Verwendung des Siegelrings
- Zeige-, Mittel- und Daumen: keine Konvention, freie Wahl nach Breite des Rings
Einem Mann einen Ring schenken: Ehering, Siegelring oder Reif
Der Herrenehering wird in der Regel diskreter gewählt als der einer Frau: ein einfacher Reif aus 18er Gelbgold oder Weißgold, Platin oder Silber für ein kleineres Budget. Außer beim Ehering fällt ein Ring, der einem Mann geschenkt wird, mehr auf als eine Halskette oder ein Armband, die unter einem Kleidungsstück verborgen bleiben können: es setzt voraus, die Gewohnheiten der Person vor dem Kauf zu kennen. Der Siegelring bleibt die am leichtesten erkennbare Wahl, ob er mit eingravierten Wappen auf einer flachen Fläche aus Gold oder auf einem Stein gefasst ist. Edelstahl, Silber, 18er Weißgold und Platin decken die wichtigsten Anforderungen ab, wobei die Ringe in der Regel breiter sind als bei einem Damenring, mit Ausnahme des Eherings, der aus Gewohnheit diskret bleibt.